Wenn Sie heute durch ein John Deere Werk gehen, stehen die Chancen gut, dass Sie dort Roboter bei der Arbeit sehen. Sie schweißen. Sie lackieren. Sie bewegen Teile. Sie prüfen die Qualität. Und in vielen Fällen machen sie die Arbeit für die Menschen in ihrer Umgebung sicherer und einfacher.
Das ist nichts Neues.
Seit fast vier Jahrzehnten setzt John Deere in seinen Fertigungsbetrieben auf Automatisierung und Robotik – mit einem klaren Ziel: unsere Teams dabei zu unterstützen, hochwertige Maschinen sicher und effizient für Kunden auf der ganzen Welt zu bauen. Neu ist jedoch, welche Formen einige dieser Roboter inzwischen annehmen.
Eine lange Geschichte der Automatisierung
John Deere begann bereits in den 1980er-Jahren, Industrieroboter in seine Produktionsstätten zu integrieren. Seitdem sind robotergestützte Systeme zu einem festen Bestandteil des Fabrikalltags geworden – von Schweißrobotern über fahrerlose Transportsysteme bis hin zu Inspektionssystemen, die eine gleichbleibend hohe Qualität unterstützen.
„Robotik ist für Deere nichts Neues”, sagt Jahmy Hindman, Senior Vice President und Chief Technology Officer. „Neu ist, wie sich die Technologie weiterentwickelt und was das künftig für die Arbeit unserer Teams bedeuten kann.”
Anstatt Menschen zu ersetzen, hat sich John Deere bei der Automatisierung stets darauf konzentriert, sie zu unterstützen – insbesondere bei sich wiederholenden, körperlich anspruchsvollen oder ergonomisch herausfordernden Tätigkeiten.
Warum humanoide Roboter jetzt ins Gespräch kommen
Fertigungsumgebungen sind für Menschen ausgelegt. Werkzeuge, Wege, Regale und Arbeitsplätze sind darauf abgestimmt, wie Menschen sich bewegen und arbeiten.
Genau dieser Umstand macht universelle, menschenähnliche Roboter zu einem spannenden Feld. Statt ganze Fabriken für eine einzelne Maschine neu zu gestalten, sind diese Roboter dafür entwickelt worden, sich in bestehenden Umgebungen zu bewegen.
„Für uns ist das ein Teil davon, technologisch am Ball zu bleiben“, sagt Hindman. „Wenn wir Sicherheit, Qualität und Effizienz weiter verbessern wollen, müssen wir verstehen, welche neuen Möglichkeiten entstehen und wo sie für unser Geschäft sinnvoll sein könnten.”
"Anstatt ganze Fabriken für eine einzelne Maschine neu zu gestalten, sind diese Roboter dafür entwickelt worden, sich in bestehenden Umgebungen zu bewegen."
Kurzfristig dürften die Einsatzmöglichkeiten praktisch und begrenzt bleiben – etwa beim Materialtransport, bei ergonomisch anspruchsvollen Aufgaben oder bei flexiblen Prüfprozessen. Nicht bei qualifizierter Montage. Nicht als Ersatz für handwerkliches Können. Und nicht unabhängig vom Menschen.
Mit Augenmaß experimentieren – mit dem Menschen im Mittelpunkt
Neue Robotik wird bei Deere zunächst im kleinen Rahmen erprobt – mit Tests, Lernprozessen und klaren Leitplanken. Entscheidend ist dabei, wie sich neue Technologien in reale Produktionsumgebungen einfügen und wie sie Mitarbeitende unterstützen – nicht nur, wie beeindruckend sie in einer Demo wirken.
„Unser Fokus liegt darauf, Menschen zu befähigen, höherwertige und sinnvollere Arbeit zu leisten“, so Hindman. „Technologie sollte für unsere Teams arbeiten – nicht umgekehrt.”
Blick nach vorn
Im Sinne dieses Lernansatzes prüft und erforscht John Deere aktiv die Zusammenarbeit mit Robotikunternehmen, um besser zu verstehen, wie humanoide Roboter künftig bestehende Automatisierung ergänzen können. Diese Ansätze sind explorativ angelegt und zielen darauf ab, ein besseres Verständnis dafür zu entwickeln, wie fortschrittliche Automatisierung Qualität und Effizienz in der Produktion künftig weiter verbessern kann.
Die eigentliche Geschichte bleibt jedoch dieselbe, die Deere seit Jahrzehnten erzählt: die Verbindung von Innovation und menschlichem Einfallsreichtum, um Maschinen zu bauen, die eine wachsende Welt ernähren, versorgen und unterstützen. Roboter mögen ihre Form verändern – die Mission bleibt bestehen.
Quelle: JOHN DEERE
